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Ehemalige k.u.k. Landeskäserei-Schule

Der Emmentaler hat es den Hubaner Sennern schon immer angetan. Nicht erst seit er den geschichtsträchtigen Namen Hubaner k. u. k. Emmentaler trägt. Seine Geschichte geht bis ins Ende des 19. Jahrhunderts zurück. Zu dieser Zeit war der Emmentaler Käse in der Schweiz zu großer Wertschätzung gelangt. Der Emmentaler hatte auch in Österreich einen guten Ruf und fand bei guten Preisen reißenden Absatz. Als importierter Käse wurde der Emmentaler natürlich als Konkurrenzprodukt empfunden.

Für den Versand und die Vermarktung des Käses war die Qualität von allergrößter Bedeutung. Bauern und Käsehändler machten in gleicher Weise die Erfahrung, dass die Qualität des Käses in hohem Maße vom Können des Käsers abhängt. Im Ackerbauministerium befasste man sich gegen Ende des 19. Jahrhunderts mit dem Gedanken, irgendwo im Gebiet der Monarchie eine Muster. Und Lehrsennerei für die Fabrikation von Laibkäsen nach Schweizer Art zu errichten.Bei der Suche nach einem geeigneten Standort fiel das Los der Gemeinde Doren zu, denn in Doren stand eine genügend große Milchmenge bei ziemlich gleichmäßiger Verteilung auf das ganze Jahr zur Verfügung. Zudem bestanden im Umkreis von Doren mehrere Käsereigenossenschaften mit entsprechender Erfahrung. Am Sonntag, den 16. Juli 1901 erfolgte die „feierliche Übernahme des Landeskäserei-Schule in Doren in Anwesenheit seiner Kaiserlichen Hoheit, Erzherzog Eugen statt.

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